Empfohlene Teilnehmervoraussetzungen

  • mind. abgeschlossene Truppführerausbildung
  • mind. deutsches Schwimmabzeichen -Bronze- (Freischwimmer)
  • Besitz des KFZ-Führerscheins am Tage der Prüfung
  • ausreichendes Hör,- Seh- und Farbunterscheidungsvermögen (ärztliches Zeugnis für Sportbootführerscheinbewerber)
  • geistige und körperliche Eignung zum Führen von Motorbooten

Rechtlicher Hinweis

Stellt die Gemeinde einen amtlichen Berechtigungsschein für ein Dienstfahrzeug (Boot der Feuerwehr) entsprechend § 4 Absatz 3 Nummer 2 der Binnenschifferpatentverordnung aus, dann ist dieser amtliche Berechtigungsschein der Nachweis der Befähigung für den Bootsführer beim Führen der Dienstfahrzeuge der Gemeinde. Die Bekanntmachung entsprechend der Sportbootführerscheinverordnung § 3 Absatz 2 Nummer 2 und 3 kollidiert hiermit nicht, da diese Verordnung in Bezug auf die Führung von Dienstfahrzeugen (Boote der Feuerwehr) keine Aussagen trifft, sondern hier nur die Führung von Sportfahrzeugen mit dem amtlichen Berechtigungsschein geregelt wird. D.h. eine interessierte Gemeinde/Aufgabenträger ist Veranstalter einer Bootsführerausbildung und stellt einen entsprechenden Nachweis im Anschluss an eine Prüfung aus. Für die fachlich korrekte Ausbildung und Prüfung kann die Gemeinde einen Dozenten buchen. Der Dozent führt den Lehrgang nach den Vorgaben der Sportbootführerscheinverordnung durch, zusätzlich erhalten die Teilnehmer eine feuerwehrspezifische Ausbildung bezogen auf ihr Boot und die gängigen Einsatztaktiken für Feuerwehrboote. Im Anschluss prüft der Dozent mit einem schriftlichen und praktischen Leistungsnachweis eines Gemeindevertreters die Fähigkeiten der angehenden Bootsführer ab.

Vorteil:
Der Teilnehmende kann im Anschluss seine erlernten Fähigkeiten vor einem amtlichen Prüfungsausschuss (
Hier geht es zum DMYV Prüfungszentrum Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.) vorzeigen und erhält bei erfolgreicher Prüfung den Sportbootführerschein Binnen.

ab 269,- EUR pro Teilnehmer